go-digital: Staatliche Fördermittel für E-Rechnung 2026
Deutsche KMU können über go-digital bis zu EUR 16.500 und über Digital Jetzt zusätzliche Förderung für die Modernisierung von E-Rechnung und Archivierung erhalten.

Bundesfoerderung für die digitale Transformation
Mit der nahenden Frist zum Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2026 haben deutsche KMU die Möglichkeit, staatliche Fördermittel für ihre E-Rechnungs- und Archivierungsmodernisierung zu nutzen. Mehrere Programme unterstützen gezielt diese Art von Investitionen.
go-digital (BMWK)
Das go-digital-Programm, verwaltet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), bietet:
- Foerdersumme: Bis zu EUR 16.500 (50% der maximalen Projektkosten von EUR 33.000)
- Umfang: Bis zu 5 Beratungen pro Unternehmen
- Gültig bis: 31. Dezember 2026
- Förderfähige Aktivitäten: Digitalstrategieberatung, IT-Sicherheit, Digitalisierung von Geschäftsprozessen
Digital Jetzt
Ebenfalls vom BMWK, bietet Digital Jetzt Zuschüsse für KMU-Investitionen in:
- Digitale Technologien einschließlich Archivierungs- und Dokumentenmanagementsysteme
- Mitarbeiterschulung für digitale Werkzeuge und Prozesse
- IT-Infrastruktur und Cloud-Migration
Regionale Programme
Die Digitalisierungspraemie Plus in Baden-Wuerttemberg und ähnliche Programme in anderen Bundesländern bieten zusätzliche regionale Förderung für Investitionen in digitale Technologien. Der BMWK-Foerderaufruf "Digitale Technologien" für 2026 unterstützt Innovationen in digitalen Projekten.
Foerderantraege mit Compliance-Fristen verknüpfen
Die stärksten Foerderantraege verbinden digitale Investitionen mit regulatorischer Compliance:
- Bezugnahme auf die E-Rechnungs-Ausstellungspflicht ab Januar 2027 für Unternehmen mit einem Umsatz über EUR 800.000
- Hervorhebung der GoBD-Anforderungen an revisionssichere Archivierung
- Quantifizierung des Risikos der Vorsteuerabzugsverweigerung bei nicht konformer Archivierung
- Einbeziehung von Cybersicherheitskomponenten zur Stärkung des Antrags


